Kaninchenblog


Das Kaninchenorakel
Februar 14, 2011, 4:44 pm
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Bildergalerie
Februar 15, 2010, 8:25 pm
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Betti und Wilma bei ihrer Lieblingsbeschäftigung
Februar 15, 2010, 7:27 pm
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Würmer !!!
Februar 15, 2010, 5:24 pm
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Betti und Wilma haben ab und zu Durchfall. Das liegt vermutlich daran, dass sie mit der Flasche aufgezogen wurden und kaum Muttermilch trinken konnten. Daher ist der Darm bei beiden sehr empfindlich und immer wieder haben sie eine Hefepilzinfektion. Und so muss ich mit meinen Langohren häufig zur Tierärztin nach Langenfeld. Eines Sonntags jedoch kamen mir Betti und Wilma verdächtig ruhig vor. Sie zogen sich in ihr Versteck zurück und wollten gar nicht in ihrem Revier umherhoppeln. Und schlimmer noch: Die beiden stellten das Fressen ein. Da wusste ich, dass etwas nicht stimmt. Hinzu kam, dass Betti unsauber wurde und ihre Köttelchem im Versteck verteilte anstatt in den Käfig zu hoppeln. Als es beiden am nächsten Tag noch nicht besser ging, habe ich sie in die Transportbox gesteckt und bin früh morgens gleich zu unserer Tierärztin gefahren. Die Diagnose hat mich umgehauen. Nach sehr gründlicher Untersuchung stellte sich heraus, dass die Langohren nicht nur viel zu viele Hefepilze im Darm haben, sondern auch Wurmlarven. Und sie hatten wohl heftige Bauchschmerzen. Die Tierärztin brachte dann ein Tablett mit sechs Spritzen für jedes Tier. Drei Spritzen gab es in den Allerwertesten und drei mit je einem Medikament direkt ins Mäulchen. Eine der Spritzen enthielt eine krampflösende Arznei gegen die Bauchschmerzen. Diese muss wohl gut gewirkt haben. Jedenfalls fing Betti sofort an, in den Handtüchern in der Transportbox zu buddeln. „Na, dir geht es wohl schon wieder besser !“, meinte die Tierärztin. Ein solches Verhalten würde ein Kaninchen nicht an den Tag legen, wenn es ihm sehr schlecht gehe. Da war ich schon wieder beruhigt. Als wir wieder zu Hause waren, fingen meine Patienten gleich wieder mit dem Fressen an. Ich musste den beiden noch zwei Wochen lang je ein Medikament gegen die Darmpilze und eines gegen die Würmer geben. Aber das Schlimmste war überstanden. Wilma hatte es wohl am heftigsten erwischt und war noch zwei Tage etwas müde. Und sie war genervt, weil ihr kleines Schwesterchen sie immer wieder zum Spielen aufforderte. „Du Wilma, ich habe gar keine Bauchschmerzen mehr. Komm´ lass uns spielen !“ „Lass´ mich in Ruh´!“ – So stellte ich mir den Dialog zwischen den beiden Schwestern vor.



Zwei Langohren und die große, schwarze Miezekatze
September 7, 2009, 4:51 pm
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Betti und Wilma erleben jede Menge Abenteuer. Kein Wunder, wenn man so klein ist und die Menschenwelt ringsherum so groß. Meine beiden Langohren verbrachten gerade ihren ersten Sommer. Es war ein Freitag im Juni 2007 und draußen war es sehr warm und schwül. Das ist typisch für das rheinische Klima: Wenn es warm wird, kommt eine klebrige Schwüle dazu. Als ich nach Hause kam, öffnete ich kurz die Balkontür, um die Blumen zu gießen. Weil es so schwül war, schloss ich die Tür gleich wieder, damit es in der Wohnung halbwegs angenehm blieb. Mir fiel nichts weiter auf. Ich machte weiter mit meinem Wochenendputzprogramm, räumte auf, machte die Wäsche. Abends saßen mein Mann und ich im Wohnzimmer, aßen etwas und sahen dann fern. Später am Abend ließ ich Betti und Wilma ins Wohnzimmer, damit sie dort ihre Abschlussrunde drehen konnten. Ich war etwas erstaunt, dass die beiden ihr Lieblingsplätzchen unter dem Sofa nicht aufsuchten. Die beiden waren allerdings vollkommen gelassen und hoppelten bald freiwillig in den Käfig. Wir alle waren gerade zu Bett gegangen, als ich merkwürdige Geräusche aus der unteren Etage unserer Wohnung hörte. Da sich die beiden Langohren gerade im Frühjahr schon mal kloppen, machte ich mir keine weiteren Gedanken. Eine Stunde später wachte ich wieder auf, erneut war ein Rumoren zu hören. Nach einem kräftigen Rumpeln gegen zwei Uhr stand ich auf und ging zum Käfig. Die beiden Zwerge saßen allerdings ganz gelassen in ihrem Heu und guckten mich nur erstaunt an. Ich schaute kurz ins Wohnzimmer, weil ich dachte, ein Einbrecher macht sich möglicherweise an der Balkontür zu schaffen. Nichts dergleichen war zu sehen. Gegen sieben Uhr standen wir auf und mein Mann machte sich auf den Weg zum Bäcker. Plötzlich rief er: „Wir haben eine Katze im Wohnzimmer !“. Mir schoss sofort durch den Kopf, dass Katze und Kaninchen nicht zueinander passen und hechtete in Panik die Treppe hinunter. Ein große, schwarze, langhaarige Katze saß vollkommen verschreckt hinter der Heizung. Wir öffnete schnell die Balkontür und die Katze lief hinaus. Betti und Wilma waren ganz im Gegenteil zu uns Menschen ganz cool und wunderten sich wahrscheinlich über die ganze Aufregung. Am Vormittag klingelte es an der Tür und eine junge Frau aus dem Nachbarhaus fragte, ob wir ihren Kater gesehen hätten. Ich meinte, dass er wohl bei uns übernachtet hätte. Sein Frauchen hatte gelüftet und Armani hatte sich auf den Weg gemacht und war über den Balkon zum Nachbarhaus gelaufen. Hier war er in unser Wohnzimmer gehuscht, als unsere Balkontür gerade offenstand. Da ich sie schnell wieder geschlossen hatte, kam er nicht mehr heraus. Und er war so verschreckt, dass er den ganzen Abend still unter dem Sofa saß und keinen Mucks von sich gab. Gut, dass er sich nicht an seinen Jagdtrieb erinnert hatte, als meine langohrigen Hausgenossen gerade unterwegs waren. Leider hat Armani nie mehr den Weg zurück zu seinem Frauchen gefunden, trotz der vielen Suchzettel, die sie in unserem Stadtteil an den Laternen angebracht hatte.



Zwei Therapeuten mit Fell und vier Pfoten
August 24, 2009, 11:54 am
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Betti und Wilma, zwei Zwergkaninchen in weiß und braun/schwarz, hatten einen schweren Start ins Leben. Sie kamen in einem Zirkus zur Welt und wurden schon im Alter von nur wenigen Tagen nach einer Vorstellung an einen Jungen verschenkt. Viel zu früh, denn Zwergkaninchen müssen mindestens sechs Wochen bei ihrer Mutter bleiben. Der Junge fütterte die beiden mit Sahne, was ihnen aber gar nicht gut bekam. Sie wurden immer schwächer und litten an Durchfall. Gerade noch rechtzeitig brachte der Junge sie zum Tierheim in Hilden (bei Düsseldorf) und die beiden Zwerge hatten Glück: Svenja S., die dort eine Ausbildung zur Tierpflegerin absolvierte, nahm sich ihrer an. Sie fütterte sie alle zwei Stunden mit spezieller Milch, legte sie unter Rotlicht und päppelte die beiden auf. Betti litt an einem Darmvorfall und musste im zarten Alter von ein paar Wochen operiert werden. Jeden Tag nahm Svenja die beiden in der Transportbox mit zur Arbeit, weil sie im Rhythmus von zwei Stunden gefüttert werden mussten. Weiterlesen



Ein neues Zuhause für Betti und Wilma
August 23, 2009, 9:39 am
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Am 1.Februar 2007 zogen Betti und Wilma bei uns in Urdenbach ein. Sofort begannen sie, ihr neues Revier – unser Wohnung – zu erkunden. Die beiden Kaninchendamen legen besonderen Wert auf ein ordentliches Zuhause. Die Benutzung einer Kaninchentoilette lehnen die beiden allerdings kategorisch ab. Wozu auch, wenn jeden Abend der Roomservice den Käfig aufräumt.